Autofahren

Hier habe ich alle Autos aufgelistet, die von uns bisher genutzt wurden. Das Fahren an sich – welcher Fahrzeuge auch immer – hat den Ferdi schon immer gereizt, deshalb diese Seite. Wer gern wissen möchte, wie Autos und ihre Teile funktionieren, sollte sich diese Seite anschauen: auto.howstuffworks.com/car.htm

Unsere bevorzugte Auto-Werkstatt ist übrigens (und das sicher nicht ohne Grund):

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Autohaus Klaus Dober, Salzgitter-Lebenstedt

repariert auch alle anderen Fabrikate, und repariert nur das, was wirklich kaputt ist.

VW Käfer 1973 - 1978

FIAT 127 1978 - 1983

FIAT 127 Sport 1983 - 1987

Peugeot 309 GRI 1987 - 1991
Peugeot 309 GRD 1990 - 2001
Citroen XM 1991 - 1998

Citroen Xantia 1998 - 2008
Citroen AX 2001 - 2003
Citroen C5 2008 - 2015
Citroen Saxo VTS 2003 - 2013
Citroen C5 Tourer 2015 -
Citroen C1 2013 - 2017

Citroen C3 2017 -

VW 1200 / 1302 S

Begonnen hat bei mir alles, wie wohl bei fast jedem in unserer Generation, im Jahre 1973 mit einem VW-Käfer. Der Käfer hatte 1,2 L ccm Hubraum und 25 kW / 34 PS. Das übelste an dem Auto war das Pendelachsfahrwerk, was einem gelegentlich richtige Probleme bereitete. So bin ich mal bei Tempo 100 in einer Landstraßenkurve völlig überraschend abgeflogen und fand mich mit dem Heck voraus auf einem Acker wieder. Schwein gehabt, keine Hindernisse in der Gegend und auch kein Straßengraben im Wege!

Ich trennte mich schon nach einigen Monaten wieder von dieser "Heckschleuder" zugunsten eines neueren Käfers (1302 S), der im Fahrwerk entscheidend verbessert war. Dieses Auto hatte 1,6 L und 37 kW / 50 PS, wurde dann mit Hilfe einer Zweivergaseranlage etwas besser beatmet und kam damit auf rund 44 kW / 60 PS. Der Verbrauch war mit rund 12 L auf 100 km für heutige Verhältnisse völlig unakzeptabel, aber zu seiner Zeit war das ein relativ flottes Auto.

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Diesen Käfer fuhr ich ungefähr sechs Jahre, zum Schluss wurde er durch einen Besoffenen verschrottet, der eine Kurve an einem Parkplatz nicht kriegte und dabei fünf Autos zusammenschob, mein Käfer war das Auto in der Mitte dieser fünf Autos, mit rund 260.000 km auf der Uhr.

Danach folgte 1978 für kurze Zeit ein weiterer Käfer, wieder mit 1,2 L und 25 kW / 34 PS, den ich aber ziemlich schnell wieder abstieß, weil sich irgendein Unheil mit der Motorschmierung ankündigte.

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Fiat 127

Es folgte nun die Phase der Familienautos (damals war das Geld knapp für die Familie, so ein Kleinwagen musste genügen), angefangen 1978 mit einem Fiat 127 (0,9 L, 33 kW / 45 PS). Dieses Auto fuhr sich sehr flott, brauchte nur 7,5 L auf 100 km, und für zwei mit Baby reichte der Platz völlig aus. Rund um Kilometerstand 100.000 nahmen die Ausfälle und Defekte aber derartig zu, dass etwas Neues angeschafft werden musste.

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(Dieses Foto ist aus einem Katalog)

Fiat 127 Sport

Da uns der Fiat im Prinzip gut gefallen hatte, verbesserten wir uns 1983 auf einen 127 Sport (1,3 L, 55 kW / 75 PS). Das war eine richtig heiße Kiste, sehr leicht, schnell und laut, und der Verbrauch hielt sich mit gut 8 L/100 km trotzdem im Rahmen. Nach wenigen Jahren mussten wir auch hier wieder zur Kenntnis nehmen, dass der Rost offenbar eine Vorliebe für diesen Autotyp hatte, daneben gab es dauernd irgendwelchen Elektrik-Ärger und festgegangene Bremssättel. Der Platz wurde dann mit zwei Kindern zunehmender Größe auch etwas knapp. Für Fahrten in den Zelturlaub hatten wir uns einen kleinen Anhänger angeschafft, der auch bei dem folgenden Peugeot noch zum Einsatz kam.

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(Auch dieses Foto ist aus einem Katalog)

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Peugeot 309 GRI

Vor allem zur Vergrößerung des Innenraumes stiegen wir 1987 auf einen Peugeot 309 GRI um (1,6 L, 76 kW / 104 PS), der ziemlich problemlos lief, Verbrauch etwa 9 L auf 100 km.

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Peugeot 309 GRD

Weil wir auf Grund unserer Wohn- und Arbeitssituation dann zwei Autos brauchten, kam 1990 noch ein Peugeot 309 GRD dazu, unser erster Diesel (1,9 L, 47 kW / 64 PS). Der war zunächst relativ günstig im Unterhalt, weil als schadstoffarm eingestuft (das änderte sich dann in den folgenden Jahren). Der Verbrauch betrug rund 6 L/100 km.

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Beim Versuch, mit einem dieser beiden Autos unseren inzwischen angeschafften Wohnwagen zu ziehen, kam der Diesel besser weg, aber auch der hatte ganz schön Mühe. Beide Autos waren zu leicht und zu schwach auf der Brust, beim Benziner fehlte der Hubraum, beim Diesel die Leistung.

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Citroen XM 2.0

Also wurde 1991 für den GRI ersatzweise ein gebrauchter Citroen XM gekauft (2,0 L, 89 kW / 121 PS), der zumindest dem Gewicht des Wohnwagens locker gewachsen war.

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Außerdem hatte der für die inzwischen weiter gewachsenen Kinder einen riesigen Innenraum zu bieten, und das hydropneumatische Fahrwerk war und ist eine Klasse für sich. Niveauregulierung ist schon selbstverständlich dabei, nicht unwichtig für Anhängerbetrieb. Mit diesem Gespann haben wir viele schöne Reisen gemacht.

Der einzige Nachteil des XM war der Benzinmotor. Bei Anhängerbetrieb zog sich der durchaus schon mal bis zu 15 L auf 100 km rein, sonst etwa 11 L. Citroen und anfällig für Ausfälle und Defekte? Offenbar ein Vorurteil, denn dieses Auto lief bei uns ohne größere Defekte 160.000 km.

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Citroen Xantia 2.1 TD

Trotzdem beschlossen wir, auch hier auf Diesel umzustellen, der XM wurde 1998 zugunsten eines Citroen Xantia Turbo-Diesel (2,1 L, 80 kW / 109 PS) abgestoßen.

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Trotz der nominell geringeren Leistung kam dieses Auto deutlich besser mit dem Wohnwagen klar, vor allem wegen des üppigen Drehmoments von 250 Nm bei 2000 Touren. Der Verbrauch von maximal 11 L Diesel bei Anhängerbetrieb geht in Ordnung, auch die Größe des Innenraums reichte für vier Personen völlig aus. Auch dieser Wagen klebte dank der Hydropneumatik geradezu auf der Straße, allerdings ohne Einbußen im Komfort wie bei so manchem "sportlichen" Auto. Ein "Sportwagen" war er natürlich nicht, zu schwer und zu träge reagierend. Dieses Auto lief bei uns bis 2008 gut 180.000 km zur vollen Zufriedenheit, der Verbrauch betrug 8,6 L/100km.

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Übrigens, der Peugeot 309 Diesel lief bei uns bis zum km-Stand 240.000 mit einem Durchschnittsverbrauch von 6,1 L/100 km ohne wesentliche Defekte. Dann verkauften wir ihn im Frühjahr 2001, weil uns die Kfz-Steuer zu hoch wurde, sie stieg im Laufe dieses Autolebens von "befreit wegen Schadstoffarmut" auf DM 1236 im Jahr wegen "Stinkediesel" (soweit zum Thema "Ökologie" in der Politik, nur böse Zungen sprechen da von Abzockerei). Nach Angaben des Käufers wird er sein weiteres Dasein als Taxi auf Madagaskar fristen (kein Scherz!).

Citroen AX 1.0

Als Ersatz für diesen Zweitwagen besorgten wir uns 2001 einen gebrauchten Citroen AX, aber wieder mit einem steuerlich günstigeren Benzinmotor (1,0 L, 33 kW / 45 PS, Steuer nur DM 212 im Jahr, obwohl der genau so viel verbrauchte wie der Diesel vorher, nämlich ca. 6 L).

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Citroen Saxo VTS 1.6

Dieses Auto wurde dann im Sommer 2003 von unserer Nora übernommen, so dass sich der Ferdi nach etwas neuem umschauen musste, und was fiel ihm da ins Auge? Dieser Citroen Saxo VTS musste es sein, klein, stark und leicht (1,6 L, 87 kW / 118 PS). Damit düste der Ferdi herum, manchmal ließ er auch die anderen ans Steuer. Nach vier Jahren konnte ein durchschnittlicher Verbrauch von 8,4 L / 100 km ermittelt werden (natürlich nicht nur langsam gefahren ). Nachtrag: dies war vom Fahrspaß her mit Abstand unser bestes Auto, da passte einfach alles.

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Citroen C5 HDI 170

Als Nachfolger des Citroen Xantia kam im Sommer 2008 ein Citroen C5 HDI 170 ins Haus (2,2 L, 125 kW / 170 PS). Die Weiterentwicklung in Sachen "elektronische Helfer" ist enorm.



Das Auto verbrauchte solo etwa 8 - 9 L/100 km, mit Wohnwagen dahinter um die 12 L/100 km. Die elektronischen Helfer sind teilweise spitze (Einparkhilfe, Tempomat, Regensensor; der letztere funktionierte auch schon beim Xantia sehr gut), teilweise nicht immer hilfreich (automatische Fahrlichteinschaltung; schaltet nach subjektivem Gefühl zu spät ein, bei Dunst, Nebel oder leichtem Schneefall tagsüber gar nicht). Den Parklückendetektor halte ich für entbehrlich, habe ich nie benutzt.

Besonders der Tempomat (beliebige Geschwindigkeit im 4., 5. oder 6. Gang wählbar) ist für Anhängerbetrieb höchst sinnvoll, das erspart das dauernde Regulieren des Tempos mit dem Gasfuß und die Kontrolle der Geschwindigkeit am Tacho. Die meisten Steigungen bügelte der Motor im 5. oder 6. Gang platt, nur selten war auch mal der 4. Gang nötig. Losfahren, Geschwindigkeit wählen, den Rest erledigt das Auto selbst, und man kann sich auf Lenken und anderes konzentrieren.

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Citroen C1 1.0

Nach 10 Jahren war die Zeit mal wieder reif - der Citroen Saxo VTS musste im Sommer 2013 einem Citroen C1 weichen (1,0 L, 50 kW / 68 PS). Dieses "Autochen" hat einen Dreizylindermotor mit etwas eigentümlichem, aber nicht unangenehmem Klang und ist im Grunde baugleich mit Toyota Aygo und Peugeot 108. Nach vier Jahren hat sich der Verbrauch auf 6,08 L/100 km eingependelt, deutlich mehr als die - wie heute üblich - stark geschönte Prospektangabe von 4,3 L/100 km. Etwas ärgerlich ist, dass sogar diese Sparsamkeit mit einer ellenlangen Achsübersetzung erkauft wird, die im täglichen Betrieb jedes zügige Fahren und ungefährliches Überholen etwa von LKW fast unmöglich macht. So reichen die einzelnen Gänge etwa bis 50, 100, 160, 190 und 230 km/h (4. und 5. theoretisch), angesichts der Höchstgeschwindigkeit von etwa 160 km/h komplett daneben. Für längere Strecken eignet sich das Auto nicht, es wird doch recht laut im Innenraum. Für Kurzstrecke und Stadtverkehr ist das sicher ein gutes Auto, steuerlich ist der Wagen mit 20 € pro Jahr enorm günstig, und er funktioniert ohne jede Macke. Über irgendwelche Ausfälle kann ich nicht berichten.

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Citroen C5 Tourer 240 HDI

Nach etlichen vergeblichen Versuchen bei verschiedenen Anlässen, mit dem C5 auch mal etwas sperrige Gegenstände zu transportieren, entschlossen wir uns im Sommer 2015, den C5 gegen einen etwas neueren, aber gebrauchten C5-Tourer HDI 240 zu tauschen (3,0 L, 177 kW / 240 PS). Weil diese Art Auto recht selten auf dem Markt ist, sind wir bis nach Heidelberg gefahren, um dort einen zweijährigen zu erwerben. Die Ausstattung entspricht in etwa unserem C5-Vorgänger, ist jedoch etwas umfangreicher, aber glücklicherweise fast ohne überflüssigen Schnickschnack (Ausnahme: Parklückendetektor, den werde ich auch in diesem Auto nicht nutzen). Es ist unser erstes Auto mit Automatik, und auch als jahrzehntelanger Schaltgetriebefahrer muss ich sagen - das Ding arbeitet ausgezeichnet. Hätte man vielleicht schon viel früher mal ausprobieren sollen ...

Für den Winterbetrieb sind Sitzheizung und Standheizung äußerst sinnvolles Zubehör, es ist sehr angenehm, wenn man an kalten Tagen mit einem vorgewärmten Auto starten kann.

Nach den ersten Monaten lässt sich auch eine Aussage über den Verbrauch treffen: 8 - 9 L / 100 km solo, 11 -12 L /100 km mit dem Caravan dahinter. Das ist erstaunlicherweise kein Tropfen mehr als bei dem HDI 170, das hätte ich so nicht erwartet. Übrigens war dieser V6-Dieselmotor mein Wunsch (wird seit 2013 nicht mehr eingebaut), einer der letzten "richtigen" Motoren, der bei guter Pflege sicher lange halten wird. Diese neumodischen "Downsize"-Aggregate mit immer weniger Zylindern und Hubraum bei immer mehr aufgeblasener Leistung sind nicht mein Ding, ich traue dem Prinzip nicht. Ich halte es mit dem Prinzip: Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, außer durch mehr Hubraum.



So sieht das Ganze als Gespann aus. Um den Motor nicht allzu sehr zu quälen, schalte ich im manuellen Modus des 6-Gang-Automatik-Getriebes den 5. Gang ein, und so flüstert die Fuhre mit 90 - 100 km/h über die Autobahnen. Auf den Verbrauch wirkt sich das nicht aus, der bleibt recht stabil bei 11 - 12 L / 100 km, nach meinen Aufzeichnungen tendenziell sogar ein bisschen weniger als beim Vorgänger, der C5-Limousine.




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Citroen C3 Blue HDI 100

Nachdem nun auch das kleine der beiden Autos öfter für längere Strecken benötigt wurde, entschlossen wir uns Ende 2017 kurzfristig angesichts des attraktiven Angebotes beim Autohändler unseres Vertrauens, den relativ lauten und unkomfortablen C1 gegen einen gebrauchten, eineinhalb Jahre alten Citroen C3 Blue HDI 100 einzutauschen (1,6 L, 73 kW / 99 PS), voll ausgestattet mit Stop & Start, Klimaautomatik, Sitzheizung und sonst allem Pipapo. Trotz der derzeitigen - etwas hysterischen - Diskussion um Dieselmotoren hat der den Vorteil der erheblich angenehmeren Motorcharakteristik für das tägliche Fahren, Drehmoment gibt es in allen Lebenslagen, und Fahrgeräusche sowie Fahrkomfort sind nach den ersten Eindrücken zwei Klassen besser als beim C1. Wie es mit dem Verbrauch aussieht, muss sich erst noch zeigen, im Fahrzeugschein stehen 79 g / km CO2-Ausstoß.

Ein Foto folgt, wenn das Wetter mal wieder besser wird.


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